Ausflug an die Adda und Mera 19.-22.05.2017 >>

Die ganze Woche hin durch habe ich das Wetter in Sondrio studiert, um das richtige Zeug (Kleidung und Ausrüstung) dabei zu haben. Gemäss Wetterbericht erwartet uns bei der Ankunft Regen und ab dem Samstag bis Montag immer schöneres Wetter mit strahlendem Sonnenschein 😊

Endlich war es so weit. Der Mittag vom Freitag den 19.5.2017 ist um und ich konnte in Richtung Oetwil am See zu Andi abfahren. Bei Andi angekommen und mit einem Kaffee begrüsst worden, war auch schon Alain vor Ort. Nach einer kleinen Flipperkasten Einlage durch Alain, trudelten immer mehr Leute ein. Nun war unsere Gruppe vollständig und wir spielten noch eine Runde Flipperkasten. Um ca. 15 Uhr war unsere Gruppe, bestehend aus: Andi, Alain, Peter, Ueli, Leo, Urs und ich (Remo), in den Auto verstaut und machten uns auf den Weg Richtung Splügenpass.

Auf dem Splügenpass angekommen, kehrten wir ein, um eine Stärkung einzunehmen. Auch auf der Passhöhe war das Wetter nicht allzu einladend…

Nach der Stärkung fuhren wir alle im Konvoi weiter Richtung Sesterzio Cantina. Dort pünktlich um 19 Uhr angekommen, hatten wir dieses Bild zu sehen bekommen.

Auch hier wieder der nasse Regen…

Nun konnten wir die Zimmer beziehen und wie für Italien üblich, fühlte man sich hier gleich sehr wohl und willkommen.

Zimmernummer 10 😊

Kurz darauf kamen auch unsere Guides Noldi und Stefan zur Sesterzio und wir konnten wahrlich ein Festmahl zu uns nehmen 😊 Natürlich haben alle viel zu viel gegessen 😉

Der erste Blick aus dem Fenster, bestätigte meine Tagelangen Wetterchecks. Bomben Wetter!

Vor lauter Neugier konnte ich fast nicht schlafen und somit war ich schon gegen 6 Uhr aufgestanden und angezogen, um die Umgebung ein bisschen zu bewundern.

Was für ein Wetter! Strahlend blauer Himmel und ein schöner Blick auf unsere Residenz.

Nach einem feinen «zMorgäässe» kamen auch schon bald unsere Guides vorbei und wir machten uns bereit für das Abenteurer «Pescara di Valtellina».

Nach dem alle Leute «die Geheimwaffen» montiert oder nachgekauft haben, ging es auch schon bald los. Noch kurz die Gruppen aufgeteilt und dann ab ans Wasser 😊

Am ersten Spot angekommen, hatten wir gesehen was so ein paar Regen Tage alles anrichten kann. Trübes Wasser, Wasser in viel zu grossen Mengen… Trotzdem versuchten wir unser Glück kurz. Leider ohne Erfolg. Da sagte Noldi, kommen wir gehen weiter hoch an einem anderen Spot. Ein bisschen oberhalb, wo die Elektrizitätswerke das Wasser einlassen. Gesagt getan. Unsere Gruppe bestehend aus: Noldi, Peter, Urs und mir (Remo) fuhren, nach einem Stärkungsschluck, zu diesem Spot.

Es war sehr interessant zu sehen, wie nach jedem Kilometer fahren, die Adda sich veränderte! An diesem sehr schönen Abschnitt versuchten wir unser Glück. Urs, unser Fliegenfischer Lehrling 😉 konnte einen super privat Unterricht von Noldi geniessen, so dass er gerade mal innerhalb 2 Stunden einen immer bessern Loop, hingekriegt hat!!! Und das wurde natürlich auch belohnt mit den ersten Bissen und auch gelandeten Fischen 😉!! Saubere Leistung von Urs und natürlich von Noldi!


Nun wollte auch ich einmal etwas haken…
Nach ein paar Würfen weiter oben konnte ich meine aller, allererste Äsche in den Kescher landen!!

Mit einem riesen «Juuuuhuuuu» und einem Foto durfte die knapp 30er wieder zurück in Ihr Element schwimmen. Auch Peter konnte an diesem Abschnitt einen tollen «Bögler» landen und so haben alle in der Gruppe Fische gefangen.

Kurz darauf gingen wir alle in den Mittag um ein sehr leckeres Mittagessen zu geniessen. Natürlich haben wir Pasta bestellt, was uns alle gefühlte 10 Kilo mehr in die Wathose brachte 😊

Nach dem Mittagessen fuhren wir in Richtung Sondalo hoch, um die Trockenfliegen zu präsentieren… Leider war auch hier das Wasser so extrem, da ging leider auch nichts. Nicht einmal auf die Nymphe.

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Da beschlossen wir uns, das wir zurück in die Sesterzio fahren, um danach das Nachtessen zu geniessen. In der Sesterzio angekommen war eine riesen Hochzeitsgesellschaft da und feierte die Vermählung eines Bekannten des Gastgebers.

Das war doch auch noch ein schöner Hingucker… 😉

Das Nachtessen genossen wir an diesem schönen Ort:

Da hatten wir auch eine sehr schöne Tafelrunde zusammen bei einem ausgezeichneten Essen und Wein.

Nach einer kurzen Nacht, Feuerwerk um 1 Uhr morgens, sei Dank, trafen wir uns alle mehr oder weniger erholt zum Frühstück.

Nachdem sich alle wieder ausgerüstet haben, ging es auch schon los an einem neuen Spot. Auch hier war das Wasser noch sehr «milchig» und hoch. Nicht desto Trotz, konnte ich nach ein paar Würfen die zweite Äsche, des Trips landen. 😊

Nachdem sie wieder im Wasser war, gingen Noldi, Peter und ich noch ein wenig weiter hinauf. Dort hatten wir diesen schönen Abschnitt befischt.

Leider konnten wir hier keine Fische fangen. Die waren glaube ich alle schon in der Siesta… 😊

Ich ging noch ein bisschen weiter um mein Glück zu versuchen, jedoch wollte nichts beissen. Bevor wir so enden wie eventuell dieser Fischer

beschlossen wir, wieder am gleichen Ort wie am Samstag, das Mittagessen einzunehmen. Nach dem wir auch wieder viel zu viel gegessen haben, sahen wir ein kleines Stück Wiese unter einem schattigen Baum, das so richtig einladend wirkte um ein kleines «Powernapping» zu geniessen. Jedoch beschlossen wir, dem Fischen nachzugehen 😉

Aber unsere Gruppe schlug sich durch und konnte auf einer kleineren Insel sehr schöne Läufe befischen. Auch hier konnte Urs zusammen mit Noldi ein paar Fische haken 😊 Ebenso Alain, er konnte eine schöne Bachforelle an den Haken locken.

Es ist empfehlenswert, ein paar kleinere Pausen einzulegen. Sonst kommen die «Fluchworte» immer schneller, weil man schon wieder einen «Hänger» hatte, aus dem Mund…

 

Nachdem ich eine Zigarette geraucht und ich die Nymphen wieder montiert hatte, klappte es auch wieder mit dem landen von Fisch!

Siehe da schon gibt es wieder ein lächeln 😉 HEHE!

Nun befischten wir die andere Seite dieser Insel. Urs machte eine Kampfpose, um den Fischen das Fürchten zu lehren! 😊

Und so wateten wir los um hoffentlich wieder Fische zu landen.

Es war wirklich glitschig das Ganze, aber bis jetzt machte noch niemand die Wathosen voll.

Urs und Noldi konnten noch ein paar Bisse direkt vor der Nase verzeichnen, doch an den Haken wollte nichts mehr. Als wir von Stefan erfuhren, dass die Mehrheit schon in den Apéro übergestiegen sind, beschlossen wir, auch uns auf den Rückweg zu machen.

Dort angekommen genossen wir unser Bier und Wein und schon bald ging es zum Nachtessen. Auch das Essen war wieder einmal ein Traum. Wie immer viel, zuviel gegessen. Recht erschöpft vielen alle ins Bett und schliefen tief und fest.


 

Da ich wieder um 6 Uhr wach war, konnte ich nicht anders als meine Sachen zu packen und ab ans Wasser zu gehen!

Nach ein paar Autominuten war ich an dem Spot wo wir am Vortag waren angekommen. Nach dem zweiten Wurf dachte ich: Verdammt!!! Schon wieder so ein doofer Hänger!!! Erst danach merkte ich… Hoppla, das fühlt sich doch anders an!! Nach gut 5 Minuten drillen, konnte ich ein kleines «Schweinchen» in den Kescher manövrieren!!! 😊

Mit einem sehr lauten «JUUUUUUUHHHUUUU»

und gleich nach den jaulenden Hunden von

der Hunde Pension, durfte die 46er Äsche

wieder ins kühle Nass zurück. Danach fuhr ich

retour zum Frühstück.


 

Nach dem Frühstück machten wir uns auf den Weg Richtung Chiavenna. Auf dem Parkplatz teilten wir uns in Gruppen ein und danach ging es auch schon ans Wasser.

Dort befischten wir auch einen sehr schönen Abschnitt der Adda.

Leider konnte ich nur einen Biss verzeichnen, da hatte unser zweite Guide Stefan, nach laaaaangem werfen mehr Erfolg:

Kurz darauf machten wir nach einer kleinen Fotopause uns auf dem Weg an den Fluss Mera.

Leider war die Überquerung nicht für alle trocken… Da hatte Andi einen falschen Tritt erwischt und füllte ganz kurz seine Wathose (gleich hinter Peter). Was er jedoch begrüsste, da es nun ein bisschen kühler sei 😊

Die Mera war auch Traumhaft schön!

Wir fischten hier noch ein bisschen, jedoch wurde es immer hitziger und wir beschlossen, langsam aber sicher Richtung nachhause aufzubrechen.

 

Vielen Dank an ALLE für das Hammer schöne Wochenende und auf weitere tolle Ausflüge mit dem Flyfishing Club Zürich!

Bis bald Remo

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